17. Firmen- und Behördenmarathon // Halle (Saale) // Dölauer Heide // Freitag, 25. Mai 2018 // 14:00 Uhr

Gesundheitstipps

Vor dem Lauf

Gesundheitscheck

Dieser ist sehr wichtig, um gesund das Ziel zu erreichen, denn selbst bei wiederholt, erfolgreich absolvierten Marathon ist Sporttreiben keine Garantie für einen risikofreien Gesundheitszustand!

Wichtiger Bestandteil hierbei ist das Belastungs-EKG, eine internistische als auch eine orthopädische Untersuchung. Die sportmedizinische Tauglichkeitsuntersuchung sollte nicht älter als 1 Jahr sein. Über 40-Jährige sollte eine derartige Untersuchung jährlich durchführen lassen.

(Link zu Gesundheitscheck)

Die richtige Ausrüstung ist das A und O

Die Laufschuhe sollten bereits gut eingelaufen sein. Die Sportkleidung sollte ebenfalls getestet werden, im Fall, dass man die Materialien nicht vertragen werden oder unangenehm sitzen. Am besten sollte man die Ausrüstung einige Tage vor dem Wettkampf packen, um im Stress und der Aufregung nichts zu vergessen. Beim Packen sollte man an alle Eventualitäten denken und sich vorbereiten (Sonne, Regen, Blasen an den Füßen, gerissene Schnürsenkel, …)

Trainingsintensität und -umfang

Es können keine allgemein gültigen Regeln aufgestellt werden, ein gut ausgeprägter Fettstoffwechsel ist jedoch ein wichtiges Anforderungskriterium.

Regelmäßige lange, lockere Läufe von min. 2 Stunden bzw. 20 km sind eine gute Richtlinie, der Umfang kann, je nach Anforderung/ Gesundheitszustand behutsam gesteigert werden. Die Anteile des Trainings im vorgesehenen Marathontempo sollten ebenfalls stetig steigen.

In jeder 4. Trainingswoche sollte Regeneration im Vordergrund stehen. Dabei wird der Laufumfang herab gesetzt. Ergänzend kann Kraft-/Beweglichkeitstraining durchgeführt werden. Einen Monat vor dem Wettkampf bietet sich ein Halbmarathon gut als Trainingsreiz an.

Die letzten 1-2 Wochen vor dem Wettkampf sollten ruhig gestaltet werden, da sonst die Gefahr einer Überbelastung besteht.

Man sollte circa drei Liter Wasser, über den Tag verteilt trinken. Diese Menge ist bei sportlicher Betätigung nötig, um einer Dehydrierung des Körpers vorzubeugen. Bei höheren Außentemperaturen steigt der Flüssigkeitsbedarf deutlich an.